Ludwig bei Schach im Gemeindebau © Sabine Hauswirth
© Sabine Hauswirth

Reform von Wiener Wohnen wird unter neuer Führung fortgesetzt

Die rund 2.000 Gemeindebauten bilden das Fundament des sozialen Wohnbaus in Wien. Etwa 220.000 Wohnungen mit rund 500.000 BewohnerInnen werden von Wiener Wohnen verwaltet. Magistratsdirektor Erich Hechtner nahm am 11. November 2011 die Amtseinführung von Josef Neumayer als neuen Direktor von Wiener Wohnen vor.

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig unterstrich: "Die Reform von Wiener Wohnen zu einem modernen und effizienten Dienstleistungsunternehmen wird unter der neuen Führung weiter umgesetzt. Ziel ist eine weitere Steigerung der Zufriedenheit der Mieterinnen und Mieter. Zum einen wird dort optimiert, wo es um den wichtigen direkten Kontakt zwischen Kundinnen und Kunden und der Hausverwaltung geht. Zum anderen werden im Bereich der zentralen Dienste die Kräfte gebündelt, um so Synergien zu schaffen." Neumayer sei als bisheriger Leiter der MA 34- Bau- und Gebäudemanagement, die er überaus erfolgreich neu strukturiert habe, für seine neue Aufgabe bestens qualifiziert, so Ludwig.

"Mit rund 680 Beschäftigten verfügt Wiener Wohnen über ein kompetentes, engagiertes Team. Mit ihm gemeinsam will ich die notwendigen organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen finalisieren und den Weg der Modernisierung weiter fortführen", erklärte Neumayer.

An Wiener Wohnen wird eine wesentlich höhere Erwartungshaltung, als an eine klassische Hausverwaltung gestellt. So gilt Wiener Wohnen für viele auch als die zentrale Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Anliegen und Bedürfnisse der GemeindebaubewohnerInnen. Anders als bei einer privaten Hausverwaltung stehen zudem bei Wiener Wohnen nicht die Erwirtschaftung von Gewinnen und ausschließlich wirtschaftliche Kriterien im Mittelpunkt, sondern die Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Wohnraum zu leistbaren Konditionen sowie umfassende Serviceleistungen für die BewohnerInnen. Durch Wiener Wohnen und die Stadt Wien werden eine Vielzahl an Leistungen erbracht, die weit über jene einer klassischen Hausverwaltung hinausgehen.

Durch die Zusammenführung und die weitere Bündelung der Kräfte in der Verwaltung soll die Effizienz und Qualität weiter gesteigert werden. Bestes Beispiel dafür ist die bereits durchgeführte erfolgreiche Zentralisierung des gesamten Bausanierungsmanagements.

Die zweite wesentliche Säule in der Unternehmensstruktur bildet das Kundenservice. Das Leistungsangebot für die KundInnen von Wiener Wohnen - BewohnerInnen und Wohnungssuchende - wird durch die Stärkung sowie den Ausbau der dezentralen Servicestellen erweitert und optimiert. Gleichzeitig wird damit auch eine weitere Verbesserung in der direkten Kommunikation mit den KundInnen erreicht. "36 'Wiener Wohnen vor Ort'"-Standorte sind bereits realisiert, im Endausbau werden es 42 sein", führte Ludwig an.

Neuer Unternehmensstandort als Kompetenz- und Servicezentrum
Zudem werden durch die Bündelung zentraler Einheiten des Unternehmens an einem Standort Synergieeffekte optimiert und eine Steigerung der Effizienz erreicht, wie der Wohnbaustadtrat hervorhob. Dieser Standort könnte künftig im Umfeld der Gasometer angesiedelt werden, an dem sich bereits das "Wiener Wohnen-Willkommensservice" befindet. Durch die unmittelbare Nähe zu einer Reihe von bereits ansässigen Stellen und Einrichtungen wäre eine wesentliche Verbesserung und Erleichterung für die Wienerinnen und Wiener gegeben. Die kompetente und schnellstmögliche Unterstützung bei Wohnungsfragen rund um die Wiener Gemeindebauten werde so weiter verbessert, wie der Wiener Wohnbaustadtrat betonte.

Soziales Management und Personalentwicklung im Mittelpunkt
Die neu geschaffene Unternehmensstruktur wird somit zentral auf die MieterInnen und deren Anliegen ausgerichtet. Über das eigens geschaffene soziale Management im Unternehmen wird diese verstärkte Ausrichtung unterstrichen. Die MitarbeiterInnen von Wiener Wohnen werden künftig begleitend mit Weiterbildungsangeboten und Trainings unterstützt. Durch zusätzliche Kompetenz und strukturelle Verbesserungen wird ihre Funktion als Serviceleister gestärkt.

Personen:

11.11.2011