Vizebürgermeisterin Renate Brauner, zuständige Stadträtin für die Wiener Linien, erinnert an die Vor- und Nachteile einer solchen Lösung.
In Wien fahren täglich Nachtbusse von 0.30 bis 5.00 Uhr. Das bestehende System der Nachtbusse deckt 96 Prozent der Bevölkerung Wiens ab und wird äußerst positiv angenommen. Am Wochenende fahren jede Nacht rund 16.000 Fahrgäste mit der NightLine. Nun gibt es den Vorschlag, dass an den Wochenenden (also von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag) die U-Bahn in Wien auch in der Nacht fahren soll.
Eine Ja-Entscheidung würde weitreichende Umstellungen nach sich ziehen. So wäre etwa eine Änderung der Nachtbusrouten an den Wochenenden notwendig, weil Parallelführungen von U-Bahn und Bus nicht sinnvoll sind. Insgesamt entstehen durch den 24-Stunden-Betrieb der U-Bahnen am Wochenende Mehrkosten von ca. 5 Millionen Eurojährlich.
Vizebürgermeisterin Renate Brauner erinnert an Vor- und Nachteile
"Die 24-Stunden-U-Bahn am Wochenende hat Vor- und Nachteile. Viele Jugendliche finden den Nachtbetrieb klarerweise spannend. Ältere Menschen sehen das häufig aber kritischer und sind skeptisch. Es gäbe dann unter Woche auch ein anderes Nightline-Busnetz als am Wochenende. Und schließlich verursacht ein 24-Stunden-Betrieb der U-Bahn jährliche Mehrkosten für die Stadt in Höhe von etwa 5 Millionen Euro. All das muss man bedenken. Daher wollen wir in dieser Frage die Meinung aller Wienerinnen und Wiener einholen", so die für die Wiener Linien zuständige Vizebürgermeisterin Renate Brauner.
Entscheiden Sie mit!
Bei der Volksbefragung von 11. bis 13. Februar können Sie mitbestimmen, ob in Wien die U-Bahn an Wochenenden ganztägig fahren soll. Darüber hinaus stehen auch eine City Maut, der verpflichtende Hundeführschein für „Kampfhunde“, neue HausbesorgerInnen sowie die flächendeckende Ganztagsschule zur Abstimmung.
Alle Infos und die Möglichkeit mit zu diskutieren finden Sie unter www.wienwillswissen.at