Michael Häupl gab heute die neue Vorgehensweise bei den Steinhofgründen bekannt. Die geplante Bebauung der Wiener Steinhof-Gründe wird teilweise abgesagt, für die verbleibenden Wohnungen wird ein Ideenwettbewerb stattfinden.
Rund 200 der bisher 600 vorgesehenen Wohnungen, die am Areal entstehen sollten, werden ersatzlos gestrichen und die Pläne für die restlichen etwa 400 Wohnungen werden an die Gesiba zur Neubearbeitung zurückgestellt, für sie soll es einen Ideenwettbewerb geben. Das ebenfalls geplante Rehabilitationszentrum, das sich bereits im Bau befindet, wird jedenfalls fertig gestellt.
Die gestrichenen Wohneinheiten liegen nördlich des Rehab-Zentrums. Jene, welche die Gesiba mittels Ideenwettbewerb noch einmal überarbeiten soll, befinden sich südlich davon. Die alten bestehenden Gebäude auf dem Areal, auf dem unter anderem das denkmalgeschützte Otto-Wagner-Spital und die berühmte Jugendstilkirche liegen, sollen saniert werden, kündigt der Wiener Bürgermeister an.