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"Es geht voran. Die konzentrierte Planungs- und Konzeptarbeit war und ist für die Entstehung des modernsten Spitals Europas entscheidend - diese Arbeit wird uns bis zur Teilinbetriebnahme im Jahr 2015 laufend begleiten. Jetzt aber werden bereits die ersten Fortschritte bei der Errichtung des Krankenhauses Nord in Floridsdorf sichtbar", erklärten Bürgermeister Michael Häupl und Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely.
"Die Bagger sind längst aufgefahren. Die Abbrucharbeiten an den ehemaligen ÖBB-Hallen sind seit Mitte Oktober voll im Gange und verlaufen plangemäß." Nach deren Abschluss im Frühsommer 2011 geht es weiter mit der Baugrubensicherung, dem Aushub der Baugrube und der Dekontamination. "Für das zweite Halbjahr 2012 rechnen wir damit, mit den Arbeiten für den Rohbau zu beginnen. 2015 wollen wir die ersten PatientInnen vor Ort behandeln können", ergänzte Wilhelm Marhold, Generaldirektor des Wiener Krankenanstaltenverbundes.
Frischer Wind für das Gesundheitswesen in Wien
"Das Krankenhaus Nord bringt in jeder Beziehung frischen Wind. Modernste Betriebsstrukturen, kurze Wege und MitarbeiterInnen, die alle in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen auf größtmögliche Effizienz und Effektivität achten - so wird das Krankenhaus Nord zum Modell für Spitäler der Zukunft. Drei Spitäler und Abteilungen aus ganz Wien übersiedeln an den neuen Standort, das ist ökonomisch und medizinisch sinnvoller", so Wehsely. So gewinnt die Umsetzung des Wiener Spitalskonzepts an Fahrt.
Neue Wege gibt es auch im Bereich Qualitätssicherung. Wehsely: "Die PatientInnen sind für das Gesundheitswesen der Maßstab: Sie legen uns die Messlatte sehr hoch und wollen medizinische Angebote vergleichen können. Wir müssen daher die Qualität messen sowie die Ergebnisse sichtbar und vergleichbar machen."
"Wien modernisiert das Angebot für die PatientInnen dort, wo Wien zuständig ist. Wenn Krankenkassen, Ärztekammer, Länder und Bund zusammenarbeiten und jeweils in ihrem eigenen Wirkungsbereich Verbesserungen umsetzen, werden wir das hohe Niveau in der österreichischen Gesundheitsversorgung aufrecht erhalten", wies Wehsely den Weg für weitere Anstrengungen. "Ein klares 'Nein' gibt es aber zum Retro-Stil, bei sich selbst auf Veränderungen zu vergessen - und den anderen Partnern gute Ratschläge zu erteilen." Wien hat bereits bei der Entwicklung des Regionalen Strukturplans Gesundheit gezeigt, wie die Erarbeitung gemeinsamer Ziele miteinander möglich ist.
MitarbeiterInnen haben mitgeplant
"MitarbeiterInnen aus den Bereichen Krankenpflegepersonal, medizinisch-technische Berufe sowie ÄrztInnen wurden bewusst in die Planungen für das neue Haus einbezogen - sie haben größtes Engagement und ihr Know-how eingebracht. Die künftigen NutzerInnen werden noch im Dezember die Entwurfspläne aus ihrer Sicht freigeben", wies Marhold auf diese völlig neue Art der NutzerInneneinbindung hin.
Aktive Kommunikation mit AnrainerInnen
Der Kommunikation rund um das Projekt wird ein ganz besonderer Stellenwert eingeräumt. Als Ombudsfrau für das Krankenhaus Nord fungiert Charlotte Staudinger. Sie ist als Ansprechpartnerin in Sachen Information und Service von Montag bis Freitag in der Zeit von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr unter der Telefonnummer 0664/ 24 64 964 bzw. per E-Mail (ombudsfrau.kh-nord@wienkav.at) erreichbar. "AnrainerInnen in Floridsdorf werden regelmäßig über wesentliche Entwicklungen informiert - schriftlich, im direkten Gespräch oder bei Informationsveranstaltungen, wie erst kürzlich anlässlich des Beginns der Abbrucharbeiten am Baugelände. Wir bemühen uns um eine gute Nachbarschaft und wollen unseren Beitrag dazu leisten", schloss Wehsely.