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WKR-Ball ab 2013 nicht mehr in der Wiener Hofburg

Die Wiener SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr begrüßt die Entscheidung der der Gesellschafter der Kongresszentrum Hofburg Betriebsges.m.b.H., dem Wiener Korporationsring (WKR) künftig die Hofburg als Veranstaltungsort für ihren rechtsextremen Ball zu verwehren.

"Rechtsradikalismus hat in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz, schon gar nicht an so einem angesehenen und geschichtsträchtigen Ort wie der Hofburg", betonte Bayr. Ein Wermutstropfen sei aber, dass sich am 27. Jänner 2012 noch einmal ein Stelldichein von Ewiggestrigen, darunter nicht wenige Holocaust-Leugner, in der Hofburg versammelt sein wird - und das am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.

Bayr sprach den Betreibern ihren Respekt vor ihrer Entscheidung aus. "Das internationale Ansehen der Hofburg darf nicht am Altar des Profits geopfert werden. Die Entscheidung der Betreiber ist sehr zu begrüßen", sagte Bayr, die sich bei allen bedankte, deren jahrelanger Druck nun belohnt wurde. "Der Dank gilt allen engagierten Demokratinnen und Demokraten, die gegen Geschichtsfälschung und Deutschtümelei aufgestanden sind", so Bayr.

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02.12.2011