Präsentation MigrantInnenkandidatInnen © Ludwig Schedl
© Ludwig Schedl

Gemeinsam die Zukunft Wiens gestalten (VIDEO)

Wien ist eine weltoffene Metropole und die Wiener SPÖ ist eine weltoffene Partei. Mit KandidatInnen die ihre Wurzeln in mehr als 20 Ländern haben und in Wien ihre neue Heimat fanden, spiegelt sich die wunderbare Vielfalt Wiens bei den KandidatInnen der Wiener SPÖ.

Zahlreiche KandidatInnen mit Migrationshintergrund stellen sich am 10. Oktober 2010 für die Wiener SPÖ zur Wahl – sowohl für den Wiener Landtag bzw. Gemeinderat als auch für die Wiener Bezirksvertretungen. Sie alle eint ein grundlegender Wunsch – nämlich: Die Zukunft Wiens mitzugestalten, ein friedliche Zusammenleben in der Stadt sowie Rassimus und Fremdenfeindlichkeit keine Chance zu geben!

Friedliches, respektvolles rücksichtsvolles und freundliches Zusammenleben
Als klar definiertes Ziel bezeichnet der Wiener SPÖ-Vorsitzende, Bürgermeister Michael Häupl "das friedliche, respektvolle, rücksichtsvolle, freundliche Zusammenleben in der Stadt". Anlass war die Präsentation der Wiener SPÖ-KandidatInnen mit Migrationshintergrund im "Motto am Fluss". "Wir reden nicht über, sondern mit Migrantinnen und Migranten", stellte er klar. Scharfe Kritik übte er an Strache, der die SPÖ als "Islamistenpartei" bezeichnete: "Islamisten sind Terroristen!" Der FPÖ-Obmann sei also der Auffassung, die Wiener SPÖ sei eine Verbrecherorganisation. Er, Strache, solle nochmals nachdenken, sich seiner Aussage bewusst werden, klarstellen und sich entschuldigen. Andernfalls würden Rechtswege geprüft werden.

"Vielfalt ist unsere Chance", betonte Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger. Die Wiener SPÖ steht für ein respektvolles Zusammenleben, eine gemeinsame Sprache und für eine klare Haltung gegen Rassismus. Gerade hinsichtlich fremdenfeindlicher Tendenzen ist die Wiener SPÖ ein "Bollwerk". Die Wiener SPÖ wird es nicht zulassen, dass durch Hass und Hetze ein Keil in die Gesellschaft getrieben wird.
 


 

15 Prozent der KandidatInnen haben Migrationshintergrund
Insgesamt stehen am Stadtwahlvorschlag der Wiener SPÖ 44 Kandidatinnen und Kandidaten mit Migrationshintergrund (von insgesamt 300) zur Wahl, am Wahlkreisvorschlag sind es 23, auf den 23 Wiener SPÖ-Bezirkslisten befinden sich insgesamt 129 Personen mit Migrationshintergrund. Der Anteil der Wiener SPÖ-MigrantenkandidatInnen auf der Landesliste beträgt somit etwa 15 Prozent.

Deren Anzahl auf den Wiener SPÖ-Listen hat sich im letzten Jahrzehnt seit der letzten Wahl zudem deutlich erhöht. Von 51 im Jahr 2001, auf 97 im Jahr 2005. Auf allen Listen für die Wahlen 2010 befinden sich 145 Kandidatinnen und Kandidaten mit Migrationshintergrund.

Ihre Wurzeln haben sie in folgenden Ländern: Ägypten, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bundesrepublik Deutschland, Chile, Griechenland, Irak, Iran, Israel, Kongo, Kroatien, Niederlande, Nigeria, Palästinensische Autonomiegebiete, Polen, Portugal, Russland, Serbien, Slovakei, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Mit Nurten Yilmaz, Anica Matzka-Dojder, Omar Al-Rawi und Peko Baxant sind derzeit vier KandidatInnen mit Migrationshintergrund im Wiener Gemeinderat für die Wiener SPÖ vertreten. Sie alle stellen sich der Wiederwahl.
 

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26.08.2010